Arbeitsordnung PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 4. April 2007

 

KATH. BUNDES-ARBEITSGEMEINSCHAFT

STRAFFÄLLIGENHILFE 

im Deutschen Caritasverband

A R B E I T S O R D N U N G

§ 1       Name und Sitz

(1)       Die katholischen Träger der Straffälligenhilfe in Deutschland schließen sich zu einer Ar­beitsgemeinschaft zu­sammen. Diese führt den Na­men:

"KATHOLISCHE BUNDES-ARBEITSGEMEINSCHAFT STRAFFÄLLIGENHILFE"

im Deutschen Caritasverband

(2)       Die Geschäftsführung liegt beim Deutschen Caritasverband e.V. , Freiburg i. Br.

 

§ 2       Zweck

Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Einsatz für die Belange straffälliger Menschen und ih­rer Angehö­rigen
  • Entwicklung und Hilfen zur Realisierung von Konzepten der Hilfe für Straffällige und ihre Angehörigen
  • gemeinsame Interessenvertretung der Mitglieder
  • gegenseitige Information und Erfahrungsaustausch der Mitglieder
  • Anregung und Durchführung von Arbeitstagungen sowie Fort‑ und Wei­terbildung der Mit­arbei­ter/innen
  • Förderung der überregionalen Zusammenarbeit von Trä­gern und Einrich­tungen
  • Mitwirkung an der Gesetzgebung durch Anregungen und Stellung­nahmen
  • Mitwirkung in Fachorganisationen und Verbänden
  • Zusammenwirken mit Wissenschaft und Forschung
  • Öffentlichkeitsarbeit

§ 3       Mitgliedschaft

(1)       Mitglieder der Kath. Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe können alle katholi­schen    Träger von Einrichtungen der am­bulanten, teilsta­tionären und stationä­ren Straffälligenhilfe werden. Über die Aufnahme entschei­det der Vorstand.

(2)       Der Deutsche Caritasverband e.V. und die bei ihm anerkann­ten und in der Straffälligenhilfe tätigen Fachverbände, die Diözesan‑Caritasver­bände sowie die Bundeskonferenz und die Regionalkonferenzen der Kath. Seel­sorge bei den Justizvoll­zugsanstalten sind geborene Mit­glie­der.

§ 4       Organe

Organe der Katholischen Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligen­hilfe sind die Mit­gliederversammlung und der Vorstand.

§ 5       Mitgliederversammlung

(1)       Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:

  • Grundsätzliche Festlegung der Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft
  • Stellungnahmen zu Grundsatzfragen der Straffälligen­hilfe
  • Wahl des Vorstandes
  • Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und Entlastung des Vor­stan­des
  • Änderung der Arbeitsordnung
  • Festlegung eines Mitgliedsbeitrages

(2)       Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglie­der. Zur Ände­rung der Arbeitsordnung be­darf es einer 2/3‑Mehrheit der anwesenden Mit­glieder. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vor­stand schriftlich unter Angabe der Tagesord­nung mit der Frist von vier Wo­chen. Die Beschlüsse der Mit­glieder­ver­sammlung werden protokolliert und vom(n)/­der Vor­sitzenden und dem/­der Protokollführer(in) unter­zeichnet und jedem Mitglied zu­gestellt.         

§ 6       Der Vorstand

(1)       Der Vorstand besteht aus bis zu elf Mitgliedern. Je ein Mitglied wird vom Deutschen Ca­ritasverband e.V., vom Sozialdienst Kath. Frauen ‑ Zentrale e.V., vom SKM ‑ Kath. Verband für soziale Dienste in Deutschland e.V. und von der Bundeskonferenz der Kath. Seel­sorge bei den Justizvoll­zugsanstalten benannt. Die weiteren Mitglieder werden auf die Dauer von vier Jahren durch die Mitglieder­versammlung ge­wählt. Der/Die Geschäftsführer/in gehört dem Vor­stand ohne Stimmrecht an.

Der/die Vorsitzende sowie sein(e)/ihr(e) Stellvertreter(in) werden vom Vor­stand gewählt und bedürfen der Bestätigung des Zentral­rates des Deut­schen Caritasver­bandes e.V.

(2)       Bei Ausscheiden eines gewählten Vorstandsmitgliedes während der Amts­periode erfolgt eine Nachwahl durch die nächste Mitglieder­versamm­lung für die Zeit dieser Amtsperiode.

(3)       Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und wird im Sinne des § 2 tätig. Er kann für die Durchführung bestimm­ter Auf­gaben ständige oder zeitlich be­grenzte Arbeitskreise und Fach­gruppen bilden. Er kann zur Unterstützung seiner Tätigkeit einen wissenschaftlichen Beirat einsetzten. Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand berufen.

(4)       Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesen­den Mitglieder. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom(n)/der Vorsitzen­den, bei dessen/ihrer Verhinderung von seinem(r)/ihrem(r) Stell­ver­treter(in) ein­berufen und geleitet. Sie finden je nach Be­darf statt. Über jede Sitzung ist ein Protokoll anzu­fertigen und vom(n)/der Vor­sitzenden, sowie dem/der Protokoll­führer(in) zu unter­zeichnen. Eine Beschlussfassung im schriftli­chen Umlaufver­fah­ren ist zulässig, soweit kein Vorstandsmitglied widerspricht.

§ 7       Auflösung

Die Auflösung der Katholischen Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straf­fälligenhilfe kann nur in einer Mitgliederversammlung be­schlossen werden, die mit dieser Tages­ord­nung einberufen wird. Zu diesem Beschluss ist eine Mehrheit von 3/4 der an­wesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss bedarf der Zu­stimmung des Zentralrates des Deutschen Caritasver­ban­des e.V.

 

Die Arbeitsordnung tritt am 23.11.1992 in Kraft.

Zuletzt geändert am: 8.05.2001