| Abschlussbericht der Enquete-Kommission III "Prävention" des Landes NRW |
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| Montag, 22. März 2010 | |
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Am 12.3.2010 hat die Kommission ihren Abschlussbericht vorgelegt. Ziel der 18monatigen Tätigkeit war es, "Vorschläge für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen" zu erarbeiten - und zwar insbesondere hinsichtlich der "Erkennung und Beseitigung von strukturellen Risikofaktoren für Jugenddelinquenz" und für die "optimierte Ausgestaltung von bestehenden und Konzeption von neuen Maßnahmen der Strafe und Erziehung delinquenter Jugendlicher." Die Kommission wurde vom Landtag NRW im Sommer 2008 eingesetzt, u.a. als Reaktion auf den Gefangenenmord in der JVA Siegburg. Die Kommission war im Mai 2009 auf Einladung des BVkE in Freiburg zu einem Fachgespräch zu Gast; an diesem Gespräch nahmen auch Vertreter der KAGS teil. Der Bericht empfiehlt zur Umsetzung eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen, die auf den Prämissen Prävention ist besser als Intervention und Primat der Erziehung gründen. Aus Sicht der KAGS besonders erfreulich ist, dass mit der Handlungsempfehlung Nr.16: Jugendhilfe statt Jugendstrafhaft eine Forderung unseres Positionspapiers Erziehung hat Vorrang in ähnlicher Weise aufgegriffen wurde. Stellungnahme des stellvertretenden Vorsitzenden der Enquetekommission "zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen" Frank Sichau MdL
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| Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. April 2010 ) |
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