Handbuch Resozialisierung in vierter Auflage PDF Drucken E-Mail
Montag, 2. Oktober 2017

Zur Umsetzung des Resozialisierungsauftrags bedarf es in der Praxis des Strafvollzugs und der Straffälligenhilfe eines breiten rechtlichen, kriminologischen, methodischen und institutionellen Wissens. Die 4., grundlegend überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Handbuchs vermittelt praxisorientierte interdisziplinäre Fachkenntnisse rund um Resozialisierung, Erziehung und Sozialisation. Es berücksichtigt aktuelle rechtliche Entwicklungen und kriminologische Erkenntnisse und zeigt eine Vielzahl von möglichen Resozialisierungsmaßnahmen und Hilfeleistungen für straffällig gewordene Menschen auf.

Erweitert um die internationale Dimension, die Gestaltung von Übergängen, die Perspektiven eines Resozialisierungsgesetzes und um das Thema Opferhilfe richtet sich das Handbuch als Basislektüre und praktisches Nachschlagewerk an Studierende der Sozialen Arbeit, Erziehungs-, Rechts- und Sozialwissenschaften, an die Fachkräfte in der Justiz und der Straffälligenhilfe, in Jugendämtern und in Justizvollzugsanstalten.

Resozialisierung. Handbuch.
Herausgegeben von Prof. Dr. Heinz Cornel, Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, Prof. Dr. Bernd Rüdeger Sonnen.
4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017, 661 S., Broschiert, ISBN 978-3-8487-2860-2. 59,- €

icon Handbuch Rresozialisierung in vierter Auflage (84.51 kB) 

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Letzte Aktualisierung ( Montag, 2. Oktober 2017 )
 
Dokumentation der Fachtagung „Schuldnerberatung in der Straffälligenhilfe II“ PDF Drucken E-Mail
Freitag, 1. September 2017

In der soeben erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift „Informationsdienst Straffälligenhilfe“ dokumentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V. (BAG-S) die Vorträge der Veranstaltung in Würzburg (4. und 5. April 2017) im Rahmen des Schwerpunktthemas Schulden und Straffälligenhilfe.

Die Ausgabe enthält die Beiträge der Referenten in aufbereiteter Form: „Wer ist schuld an den Schulden?“ von Prof. Dr. Franz Segbers, „Straffälligenarbeit und Schuldnerberatung – eine notwendige stabile Symbiose?!“ von Prof. Ulf Groth, „Schuldnerberatung im Justizvollzug“ von Prof. Dr. Klaus Laubenthal sowie „Das bayerische Modell der Schuldnerberatung in den Justizvollzugsanstalten“ von Nicole Lehnert. Frau Prof. Dr. Dagmar Oberlies, die ebenfalls in Würzburg referierte, steuert einen Forschungsbericht ihrer Hochschule bei, den sie gemeinsam mit zwei Kolleginnen verfasst hat „Sozialleistungsbetrug – zwischen Justiz und Sozialer Arbeit“.

Daneben beinhaltet das Heft wie immer aktuelle Berichte und Veranstaltungshinweise aus dem Bereich der Straffälligenhilfe.

Es kann bei der BAG-S zum Stückpreis von 5,80 Euro inkl. Versand bestellt werden. Ein Jahresabonnement mit allen drei Ausgaben kostet 15 Euro (inkl. Versand).

Kontakt/Bestellmöglichkeit: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Fax: 0228 96635-85

 
Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt - Neuauflage PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 31. August 2017

2015 hat die KAGS das Buch „Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt“ herausgegeben. Schon nach etwas mehr als einem Jahr war die erste Auflage  vergriffen. Es freut uns sehr, dass der Reader in der Praxis solchen Anklang findet. Die Zeit war offensichtlich  für ein  umfangreiches Werk zur Angehörigenarbeit in der Straffälligenhilfe reif. Vielleicht ist es auch ein Hinweis, dass die in der ersten Ausgabe angesprochene Konjunktur, die Angehörigenarbeit verstärkt in den Blick zu nehmen, weiterhin anhält. Es ist auch erfreulich, dass die Leserinnen und Leser unsere Überlegungen zur Verknüpfung der beiden Themen Angehörigenarbeit und Online-Beratung nachvollziehen konnten.

Für die jetzt vorliegende, zweite Auflage wurden in einigen Beiträgen die Zahlen auf den neuesten Stand gebracht. Zur Nutzung unserer Online-Angebote können nun schon etwas gesichertere Aussagen gemacht werden. Ansonsten ist die Neuauflage weitgehend unverändert.

icon Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt (623.1 kB) 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. September 2017 )
 
Frauen in Haft PDF Drucken E-Mail
Montag, 12. Juni 2017

Neuerscheinung:

frauen_in_haft.jpgDieser Band beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln die speziellen Belastungen inhaftierter Frauen wie sexuelle Gewalterfahrungen, nicht erkannte psychische Störungen sowie Suchtmittelmissbrauch. Die Inhaftierung kann zur Retraumatisierung führen, aber auch bei entsprechenden Hilfe- und Unterstützungsangeboten eine Chance für die Betroffenen sein.

Aus dem Inhalt:

  • Psychische Probleme inhaftierter Frauen
  • Familienorientierte Vollzugsgestaltung in Sachsen
  • Gesundheit und Gesundheitsförderung von Frauen im Gefängnis -Ergebnisse einer qualitativen Forschungsarbeit
  • Praktische Arbeit in der JVA für Frauen in Vechta - Einblick in die spezifischen Angebote
  • Die Auswirkungen der Föderalismusreform auf die frauenspezifische Straffälligenhilfe

Lydia Halbhuber-Gassner, Gabriele Grote-Kux (Hg.): Frauen in Haft. Spezielle Belastungen und Lösungswege. 2017, 124 Seiten, kartoniert, € 20,00. ISBN 978-3-7841-2953-2

Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. Juni 2017 )
 
Stellungnahme zum Referentenentwurf zum Maßregelvollzug PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. September 2015

Der Deutsche Caritasverband, der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP), sowie die Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) begrüßen die geplante Reform der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gemäß § 63 Strafgesetzbuch (StGB).

Der vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) vorgelegte Referentenentwurf ist grundsätzlich geeignet, eine Reduzierung der Fallzahlen und eine Verkürzung der Unterbringungsdauer zu erreichen. Die in den letzten Jahren stetig gestiegene Zahl der untergebrachten Personen und die breite öffentliche Diskussion um einige Unterbringungsfälle ("Mollath") haben den Reformbedarf deutlich gemacht. Der Gesetzentwurf sieht eine Einschränkung der Anordnungsmöglichkeiten der Maßregel im Sinne einer stärkeren Fokussierung auf gravierende Fälle vor.

Fraglich ist aus unserer Sicht jedoch, ob alle geplanten Regelungen mit dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) vereinbar sind. Wir schlagen zudem vor, die in § 63 StGB vorgesehene Maßnahme zukünftig auszudifferenzieren, um unterschiedlichen Formen von therapieorientierten und schützenden Maßregeln zu ermöglichen. Weiterhin wäre ein flächendeckendes sozialpsychiatrisches Versorgungsnetzwerk für Forensik-Ambulanzen mit Krisenmanagement sinnvoll, die als immanenter Bestandteil des Vollzugs der Maßregeln einzubinden sind. Die Verbände begrüßen, dass die Fortdauer der Unterbringungen zukünftig häufiger überprüft werden soll. Dazu Verfahrens- und Qualitätsstandards zu entwickeln, ist jedoch dringend geboten. Unabhängig von den gutachterlichen Tätigkeiten sind Beschwerdemechanismen rechtsverbindlich zu implementieren, und zwar schon bei der Anordnung der Unterbringung.

Stellungnahme

Referentenentwurf des BMJ

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Januar 2016 )
 
Höhe der Tagessätze bei Geldstrafen PDF Drucken E-Mail
Freitag, 17. Juli 2015

In der fachlichen und politischen Diskussion wird problematisiert, ob die gesetzlichen Regelungen und die gegenwärtige Rechtsprechung bei der Bemessung der Tagessätze von Geldstrafen das Sozialstaatsprinzip ausreichend berücksichtigen. Die Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister (JMK) hat dies am 06.11.2014 erörtert. Insbesondere wird die Frage gestellt, wie hoch ein Tagessatz bei straffällig gewordenen Menschen sein darf, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende oder Sozialhilfe beziehen. Der Deutsche Caritasverband und die KAGS sprechen sich für eine Begrenzung der Tagessatzhöhe bei Leistungsempfängern aus.

Positionspapier

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Januar 2016 )
 
Strafgefangene und ihre Angehörigen nicht alleine lassen PDF Drucken E-Mail
Montag, 29. Juni 2015

Auszug aus der Pressemeldung des SkF Gesamtverbandes vom 25.06.2015:

"Neben der konkreten Hilfe für Inhaftierte und ihre Angehörigen, bieten SkF Ortsvereine in allen Diensten und Einrichtungen Hilfen für Betroffene. Die frauenspezifische Straffälligenhilfe im SkF basiert auf einem ganzheitlichen, systemischen und individuellen Ansatz. „Wie schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts die Gründerinnen unseres Verbandes straffällig gewordene Frauen unterstützt haben, wenden wir uns auch heute den besonderen Problemlagen von Frauen im Strafvollzug und Angehörigen von Strafgefangenen zu“, sagte Bundesvorstandsmitglied und bayerische Landesgeschäftsführerin, Monika Meier-Pojda, zu Beginn der Debatte. „Die Haftbedingungen, geschlechtssensible medizinische Versorgung und vor allem der Umgang mit Schwangeren und Müttern, muss verbessert werden“, waren sich die Delegierten einig. Diese und weitere Forderungen werden im weiteren Verlauf des Jahres im SkF weiter konkretisiert."

Download der Pressemeldung.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. November 2016 )
 
Online-Beratung für Angehörige von Straffälligen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 14. Mrz 2013

KAGS und DCV starten kostenlose Online-Beratung für Angehörige von Straffälligen

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Seit dem 11.03.2013 können sich Angehörige von Straffälligen auf der Seite http://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/angehoerige_von_straffaelligen/ online beraten lassen. Knapp dreißig eigens geschulte Beraterinnen und Berater aus dem ganzen Bundesgebiet helfen anonym und kostenlos. Betroffene können sich rund um die Uhr von zu Hause aus Unterstützung holen. Neben der verschlüsselten und besonders gesicherten E-Mail-Beratung können auf der Plattform auch die Adressen von Caritas-Beratungsstellen recherchiert werden. Ein Bereich mit Antworten auf häufig gestellte Fragen befindet sich im Aufbau.

Für Angehörige von Straffälligen gibt es bisher kaum spezielle Beratungsstellen. Wenn die Mutter, der Vater, ein naher Verwandter oder Freund eine schwere Straftat begangen hat, vielleicht sogar ins Gefängnis muss, sind die Angehörigen mit schwierigen Fragestellungen und ambivalenten Gefühlen konfrontiert. Durch das gemeinsame Projekt des Deutschen Caritasverbandes und der Katholischen Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe können sie nun von Fachleuten in dieser Situation unterstützt werden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. September 2013 )
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