Jugendkriminalität
Infobroschüre der Berliner Bewährungshilfe für Jugendliche und Heranwachsende PDF Drucken E-Mail
Montag, 6. Mai 2013

Die Broschüre der Jugendbewährungshilfe „Der Kleine Finger“ ist in der 4. aktualisierten Auflage erschienen. Sie soll in erster Linie Jugendliche und Heranwachsende ansprechen, die von einem Jugendstrafverfahren betroffen sind. Neben dem Basiswissen über die Auswirkungen jugendrichterlicher Entscheidungen und dem Umgang damit, gewährt das Informationsheft einen Einblick in die Arbeit der Jugendbewährungshilfe. „Der Kleine Finger“ richtet sich nicht aber nur an junge Menschen, sondern auch an Eltern und Personen, die in der Jugendhilfe tätig sind. Nicht mehr straffällig werden und das eigene Geld legal verdienen; diese Ziele sind erreichbar, wenn junge Menschen den kleinen Finger reichen und bereit sind, die ganze Hand zu nehmen. „Der Kleine Finger“ kann kostenfrei in der Geschäftsstelle der Berliner Bewährungshilfe für Jugendliche und Heranwachsende bestellt werden.

Info: http://www.berlin.de/sen/jugend/jugendkriminalitaet/

Download der Broschüre

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 6. Mai 2013 )
 
Info-Broschüren zur Jugendkriminalität PDF Drucken E-Mail
Montag, 6. Mai 2013

Im Rahmen der von der Europäischen Kommission geförderten "YouPrev-Studie" , die in den Jahren 2011 und 2012 in sechs europäischen Ländern durchgeführt wurde, entstanden mehrere Broschüren, die für die Fortbildung von Sozialarbeiter(inne)n und Polizist(inn)en gedacht sind.

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Die Broschüren enthalten Daten und Fakten zur Jugendkriminalität und geben Hinweise zu gelingenden Präventionsansätzen. Die Dokumente werden in Deutsch, Niederländisch, Französisch, Ungarisch, Portugiesisch, Slowenisch und Spanisch angeboten.

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 6. Mai 2013 )
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Warnschussarrest kommt PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 22. Mai 2012

Mit den Stimmen der Regierungskoalition hat der Bundestag am 14.06.2012 den Gesetzentwurf zur Erweiterung der jugendgerichtlichen Handlungsmöglichkeiten beschlossen. 

Die KAGS hat gemeinsam mit dem Bundesverband der Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE ) und dem Deutschen Caritasverband e.V. zu diesem Gesetzentwurf Stellung genommen.

Die Verbände lehnen den Warnschussarrest ab, da die damit intendierte erzieherische Wirkung nicht erzielt werden kann. Auch die Heraufsetzung der Höchststrafe für Heranwachsende auf 15 Jahre wird abgelehnt. Schon die bisherige Höchstdauer von zehn Jahren kam nur in wenigen Ausnahmefällen zur Anwendung. Die Verbände sehen jedoch die Gefahr, dass der erweiterte Strafrahmen zukünftig insgesamt zu einer Strafverschärfung führen wird.

iconDownload der Stellungnahme

Am 23.05.2012 fand im Rechtsausschuss einen öffentliche Anhörung zu dem Gesetzentwurf statt. Die Experten waren geteilter Meinung:

Stellungnahmen der Sachverständigen

Die KAGS hat bereits im Jahre 2008 in einer gemeinsamen Stellungnahme mit dem BVkE und dem DCV den Warnschussarrest und die Anhebung der Höchstdauer der Jugendstrafe abgelehnt.

icon Erziehung hat Vorrang! Delinquente junge Menschen achten statt ächten (124.83 kB) 

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. Oktober 2012 )
 
Jugendstrafvollzug in Freien Formen in NRW PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. Januar 2012

In diesem Sommer wird Nordrhein-Westfalen den sogenannten Jugendstrafvollzug in freien Formen einführen – vorerst im Rahmen eines auf drei Jahre befristeten Modellprojektes. Dazu wird die Jugendhilfeeinrichtung Raphaelshaus (www.raphaelshaus.de)  in Dormagen nach der Sommerpause eine neue Gruppe eröffnen. Für sieben Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren werden Plätze in einem neu erstellten Anbau geschaffen.

Die Jugendstrafe in „freien Formen“ zu vollziehen, beruht auf der Überlegung, dass junge Gefangene in der Jugendhilfe individueller und effektiver gefördert werden können als in Jugendhaftanstalten. Mit dem neuen Angebot des Raphaelshauses wird eine Maßnahme umgesetzt, die die „Enquetekommission zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen (Enquetekommission III)“ empfohlen hat. Auch der Deutsche Caritasverband, die KAGS und der BVkE haben sich im gemeinsamen Positionspapier „Erziehung hat Vorrang“ dafür ausgesprochen, Jugendhilfeangebote als Reaktion auf delinquentes Verhalten verstärkt in den Blick zu nehmen.

Das Justizministerium Nordrhein-Westfalen hat das Raphaelshaus als Kooperationspartner ausgewählt, weil es im öffentlichen Ausschreibungsverfahren das überzeugendste intensiv-pädagogische Konzept vorgelegt habe. Im Raphaelshaus werden bereits seit vielen Jahren rund 250 Kinder und Jugendliche in verschiedensten Formen der stationären und teilstationären Jugendhilfe betreut. Die seit über zehn Jahren laufende Begleitforschung attestiert der Einrichtung ausgezeichnete Erziehungserfolge.

Die neue stationäre Wohn- und Lebensgruppe für die jungen Gefangenen des Modellprojekts wird sich in das bestehende differenzierte pädagogische Angebot der Einrichtung einfügen. Raphaelshaus-Direktor Hans Scholten erklärte dazu in der NGZ: "Es ist keine geschlossene Gruppe, aber eine mit hoher Aufsicht. Wir vereinen Konsequenz und den stark strukturierten Alltag mit Wertschätzung und geben den Jugendlichen eine Perspektive."

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juli 2012 )
 
Das Ende der Geduld PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 8. November 2011
Rezension des Buches durch die Vorsitzende der KAGS, Lydia Halbhuber-Gassner

Das Buch „Das Ende der Geduld“ wird scheinbar unterschiedlich bewertet und daher ist es mir ein Anliegen, meine Bewertung mit in die Waagschale zu werfen.

Die Autorin, Kirsten Heisig, hat zwanzig Jahre in der Berliner Justiz, die meiste Zeit davon als Jugendrichterin gearbeitet. Mit diesem Buch wollte sie einen Beitrag zu einer „ehrlichen Debatte jenseits der Ideologien“ (St. 203) leisten.

icon Das Ende der Geduld (46.14 kB) 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Dezember 2011 )
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Hauptsache, schnell bestraft? PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. August 2011

Rezension von Professor Werner Nickolai, Katholische Hochschule Freiburg und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der KAGS zu:

Heisig, Kirsten: Das Ende der Geduld : konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Freiburg : Herder, 2010, 205 S., 14,95 Euro, ISBN 978-3-451-30204-6

icon Hauptsache, schnell bestraft? (46.14 kB) 

Die Rezension ist zuerst in der neuen cartitas, Heft 12, 2011 erschienen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. November 2011 )
 
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