Tagungen
Frauen in Haft PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 12. Januar 2016

Bundesweite Fachtagung am 11. Und 12. Juli in Vechta

Frauen in Haft - Spezielle Belastungen inhaftierter Frauen und mögliche Lösungswege

Kooperationsveranstaltung des Sozialdienstes katholischer Frauen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Frauenvollzug (BAG-F e.V. – Dr. Helga Eisele)

Bundestagung für ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiter/innen in den Bereichen Straffälligenhilfe und Gefängnisseelsorge

Die Mehrzahl inhaftierter Frauen leidet unter erheblichen psychischen und physischen Belastungen, die überdurchschnittlich oft auf Misshandlungen und sexuellem Missbrauch schon in der Ursprungsfamilie zurückzuführen sind. Hinzu kommen nicht selten diagnostizierte und auch noch nicht erkannte psychische Störungen und Krankheitsbilder sowie der exzessive Gebrauch illegaler und legaler Suchtmittel. Die Inhaftierung kann zur Retraumatisierung führen, kann aber bei entsprechenden Hilfe- und Unterstützungsangeboten auch eine Chance für die Betroffenen sein.

Ein nicht zu unterschätzendes Problem ist darüber hinaus die Sorge um die Familie, vor allem um die Kinder. Mehr als die Hälfte der inhaftierten Frauen sind Mütter von mindestens einem Kind. Entsprechend der Bangkok-Resolution 65/229 (2010) muss ein zeitgemäßer und geschlechtergerechter Strafvollzug alle Beteiligten für die spezifischen Bedürfnisse und Erfordernisse im Umgang mit Frauen (und Männern) sensibilisieren.

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. November 2016 )
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