Dokumentation der Fachtagung „Schuldnerberatung in der Straffälligenhilfe II“
Freitag, 1. September 2017

In der soeben erschienenen Ausgabe der Fachzeitschrift „Informationsdienst Straffälligenhilfe“ dokumentiert die Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V. (BAG-S) die Vorträge der Veranstaltung in Würzburg (4. und 5. April 2017) im Rahmen des Schwerpunktthemas Schulden und Straffälligenhilfe.

Die Ausgabe enthält die Beiträge der Referenten in aufbereiteter Form: „Wer ist schuld an den Schulden?“ von Prof. Dr. Franz Segbers, „Straffälligenarbeit und Schuldnerberatung – eine notwendige stabile Symbiose?!“ von Prof. Ulf Groth, „Schuldnerberatung im Justizvollzug“ von Prof. Dr. Klaus Laubenthal sowie „Das bayerische Modell der Schuldnerberatung in den Justizvollzugsanstalten“ von Nicole Lehnert. Frau Prof. Dr. Dagmar Oberlies, die ebenfalls in Würzburg referierte, steuert einen Forschungsbericht ihrer Hochschule bei, den sie gemeinsam mit zwei Kolleginnen verfasst hat „Sozialleistungsbetrug – zwischen Justiz und Sozialer Arbeit“.

Daneben beinhaltet das Heft wie immer aktuelle Berichte und Veranstaltungshinweise aus dem Bereich der Straffälligenhilfe.

Es kann bei der BAG-S zum Stückpreis von 5,80 Euro inkl. Versand bestellt werden. Ein Jahresabonnement mit allen drei Ausgaben kostet 15 Euro (inkl. Versand).

Kontakt/Bestellmöglichkeit: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , Fax: 0228 96635-85

 
Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt - Neuauflage
Donnerstag, 31. August 2017

2015 hat die KAGS das Buch „Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt“ herausgegeben. Schon nach etwas mehr als einem Jahr war die erste Auflage  vergriffen. Es freut uns sehr, dass der Reader in der Praxis solchen Anklang findet. Die Zeit war offensichtlich  für ein  umfangreiches Werk zur Angehörigenarbeit in der Straffälligenhilfe reif. Vielleicht ist es auch ein Hinweis, dass die in der ersten Ausgabe angesprochene Konjunktur, die Angehörigenarbeit verstärkt in den Blick zu nehmen, weiterhin anhält. Es ist auch erfreulich, dass die Leserinnen und Leser unsere Überlegungen zur Verknüpfung der beiden Themen Angehörigenarbeit und Online-Beratung nachvollziehen konnten.

Für die jetzt vorliegende, zweite Auflage wurden in einigen Beiträgen die Zahlen auf den neuesten Stand gebracht. Zur Nutzung unserer Online-Angebote können nun schon etwas gesichertere Aussagen gemacht werden. Ansonsten ist die Neuauflage weitgehend unverändert.

icon Wenn Inhaftierung die Lebenssituation prägt (623.1 kB) 

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. September 2017 )
 
Frauen in Haft
Montag, 12. Juni 2017

Neuerscheinung:

frauen_in_haft.jpgDieser Band beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln die speziellen Belastungen inhaftierter Frauen wie sexuelle Gewalterfahrungen, nicht erkannte psychische Störungen sowie Suchtmittelmissbrauch. Die Inhaftierung kann zur Retraumatisierung führen, aber auch bei entsprechenden Hilfe- und Unterstützungsangeboten eine Chance für die Betroffenen sein.

Aus dem Inhalt:

  • Psychische Probleme inhaftierter Frauen
  • Familienorientierte Vollzugsgestaltung in Sachsen
  • Gesundheit und Gesundheitsförderung von Frauen im Gefängnis -Ergebnisse einer qualitativen Forschungsarbeit
  • Praktische Arbeit in der JVA für Frauen in Vechta - Einblick in die spezifischen Angebote
  • Die Auswirkungen der Föderalismusreform auf die frauenspezifische Straffälligenhilfe

Lydia Halbhuber-Gassner, Gabriele Grote-Kux (Hg.): Frauen in Haft. Spezielle Belastungen und Lösungswege. 2017, 124 Seiten, kartoniert, € 20,00. ISBN 978-3-7841-2953-2

Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. Juni 2017 )