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Jugendstrafvollzug in Freien Formen in NRW |
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Montag, 16. Januar 2012 |
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In diesem Sommer wird Nordrhein-Westfalen den sogenannten Jugendstrafvollzug in freien Formen einführen – vorerst im Rahmen eines auf drei Jahre befristeten Modellprojektes. Dazu wird die Jugendhilfeeinrichtung Raphaelshaus (www.raphaelshaus.de) in Dormagen nach der Sommerpause eine neue Gruppe eröffnen. Für sieben Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren werden Plätze in einem neu erstellten Anbau geschaffen.
Die Jugendstrafe in „freien Formen“ zu vollziehen, beruht auf der Überlegung, dass junge Gefangene in der Jugendhilfe individueller und effektiver gefördert werden können als in Jugendhaftanstalten. Mit dem neuen Angebot des Raphaelshauses wird eine Maßnahme umgesetzt, die die „Enquetekommission zur Erarbeitung von Vorschlägen für eine effektive Präventionspolitik in Nordrhein-Westfalen (Enquetekommission III)“ empfohlen hat. Auch der Deutsche Caritasverband, die KAGS und der BVkE haben sich im gemeinsamen Positionspapier „Erziehung hat Vorrang“ dafür ausgesprochen, Jugendhilfeangebote als Reaktion auf delinquentes Verhalten verstärkt in den Blick zu nehmen.
Das Justizministerium Nordrhein-Westfalen hat das Raphaelshaus als Kooperationspartner ausgewählt, weil es im öffentlichen Ausschreibungsverfahren das überzeugendste intensiv-pädagogische Konzept vorgelegt habe. Im Raphaelshaus werden bereits seit vielen Jahren rund 250 Kinder und Jugendliche in verschiedensten Formen der stationären und teilstationären Jugendhilfe betreut. Die seit über zehn Jahren laufende Begleitforschung attestiert der Einrichtung ausgezeichnete Erziehungserfolge.
Die neue stationäre Wohn- und Lebensgruppe für die jungen Gefangenen des Modellprojekts wird sich in das bestehende differenzierte pädagogische Angebot der Einrichtung einfügen. Raphaelshaus-Direktor Hans Scholten erklärte dazu in der NGZ: "Es ist keine geschlossene Gruppe, aber eine mit hoher Aufsicht. Wir vereinen Konsequenz und den stark strukturierten Alltag mit Wertschätzung und geben den Jugendlichen eine Perspektive."
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Januar 2012 )
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Gesetzentwurf zur bundesrechtlichen Umsetzung des Abstandsgebotes im Recht der Sicherungsverwahrung |
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Dienstag, 10. Januar 2012 |
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Am 09.11.2011 hat das Bundesministerium der Justiz den Verbänden einen Referentenentwurf zur Stellungnahme überlassen, der die Sicherungsverwahrung neu regeln soll. Dies war notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht am 04.05.2011 entschieden hat, dass alle bisherigen Regelungen zur Sicherungsverwahrung verfassungswidrig sind.
Pressemeldung der KAGS zum Urteil des BVerfG
Der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union und
der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe - Katholisches Büro in Berlin - haben eine gemeinsame Stellungnahme zu diesem Referentenentwurf herausgegeben, an deren Erarbeitung die KAGS im Vorfeld beteiligt war.
Link zur Stellungnahme
Die KAGS schließt sich dieser Stellungnahme vollumfänglich an. Sie hat darüber hinaus eine eigene Stellungnahme erarbeitet, in der auf einige zusätzliche Punkte eingegangen wird.
Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Abstandsgebotes (106.24 kB)
Auch eine Reihe weiterer Verbände haben Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf herausgegeben:
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Januar 2012 )
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Buchtip: Gefährliche Freiheit? Das Ende der Sicherungsverwahrung. |
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Donnerstag, 19. Januar 2012 |
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Ab diesem Jahr wird das Land Baden-Württemberg alle Sicherungsverwahrten
in Nähe der Justizvollzugsanstalt Freiburg unterbringen. Der Freiburger Diplompädagoge und Bewährungshelfer Peter Asprion hat soeben sein Buch Gefährliche Freiheit? Das Ende der Sicherungsverwahrung im Herderverlag veröffentlicht:
Peter Asprion: Gefährliche Freiheit? Das Ende der Sicherungsverwahrung
200 Seiten Gebunden mit Schutzumschlag
€ 16,99 ISBN 978-3-451-30533-7
Die Landeszentrale für politische Bildung und der Herderverlag veranstalten am 07.02.2012 um 19.00 Uhr eine Autorenlesung mit Peter Asprion.
Ort: Verlag Herder, Herrmann-Herder-Straße 4, 79104 Freiburg
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Januar 2012 )
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DVD-Tipp: Auf Teufel komm Raus |
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Montag, 19. Dezember 2011 |
Die WDR/BR-Koproduktion der Filmemacherinnnen Mareille Klein und Julie Kreuzer widmet sich dem Fall eines entlassenen Sexualstraftäters, der in Nordrhein-Westfalen lebt. Er findet nach der Entlassung in Heinsberg bei Aachen Unterschlupf - bei seinem Bruder und dessen Familie. Von diesem Moment an kommt es täglich zu massiven Bürgerprotesten und handgreiflichen Auseinandersetzungen.
Die Premiere des Films war 2010 bei den Hofer Filmtagen.
Er erhielt bereits einige Auszeichnungen
Weitere Infomationen:
Pressemappe
Besprechung auf Zeit-Online
Besprechung auf Dokumentarfilm-info
weitere Infos zum Film
Bestellt werden kann die DVD direkt bei:
KOKON Film, Klein & Kreuzer GbR
Holzstr. 11 - 80469 Munich -
Germany
E-Mail
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 11. Januar 2012 )
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Gemeinsame EU-Standards für Gefangenenrechte gefordert |
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Montag, 19. Dezember 2011 |
In einer am 15.12.2011 verabschiedeten Resolution hat das Europäische Parlament seine Besorgnis über die "beunruhigende" Lage der Haftbedingungen in der EU geäußert. Die Mitgliedstaaten werden darin aufgefordert, Dringlichkeitsmaßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass die Grundrechte von Häftlingen geschützt und in allen Mitgliedstaaten gemeinsame Mindestnormen herrschen werden.
Link zur Meldung auf den Seiten des Europ. Parlaments.
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